Ein Golfschwung ist kein Zufallsprodukt. Er setzt ein präzises Zusammenspiel von Beweglichkeit, Kraft, Stabilität und mentaler Kontrolle voraus. Rücken-, Schulter- oder Knieschmerzen blockieren dabei nicht nur den Schwung, sondern beeinträchtigen die gesamte Leistungsfähigkeit – unabhängig von Schläger oder Ausrüstung.
Golfphysiotherapie zielt genau auf diese Probleme ab: Sie behandelt typische golfspezifische Beschwerden und gleicht körperliche Defizite aus. Grundlage ist eine individuelle Bewegungsanalyse. Darauf aufbauend entsteht ein gezieltes Trainings- und Behandlungsprogramm, bestehend aus Kraftübungen, Mobilisation und Stabilisierung.
Typische Golfer-Beschwerden
- Großzehengrundgelenk: Schmerzen ähnlich Hallux valgus
- Sprunggelenk: Blockaden, Inversionstrauma, Abrollschmerzen
- Knie: Überlastung von Meniskus, Kreuzbändern, Seitenbändern
- Hüfte: Leistenschmerzen, beginnende Arthrose
- Lendenwirbelsäule (LWS): Schmerzen durch Überlastung
- Becken: Iliosakralgelenks-Blockaden, Beckenschiefstand
- Schulter: Reizung von Gelenkkapsel, Sehnen, Muskelansätzen
- Ellenbogen: Golfer- oder Tennisellenbogen, Radiuskopfblockaden
- Handgelenk: Blockaden, Karpaltunnelproblematik
- Daumengrundgelenk: Rizarthrose, Abnutzung, Verspannungen
- Halswirbelsäule (HWS): Blockaden, Nervenreizungen, Bewegungseinschränkungen
Ablauf der Golfphysiotherapie
Nach einer persönlichen Analyse wird ein individueller Behandlungsplan erstellt, der exakt auf die festgestellten Schwächen und Beschwerden abgestimmt ist. Ziel ist immer, Beweglichkeit und Stabilität wiederherzustellen, Schmerzen zu reduzieren und Überlastung zu vermeiden – damit Golfen in jedem Alter und auf jedem Niveau dauerhaft möglich bleibt.