Physiotherapie spielt sowohl bei Mukoviszidose als auch bei Fibromyalgie eine entscheidende Rolle, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern. Während bei Mukoviszidose spezielle Atemtechniken und Mobilisation helfen, den zähen Schleim in der Lunge zu lösen und die Atemfunktion zu unterstützen, steht bei Fibromyalgie die Schmerzlinderung durch sanfte Bewegungsübungen, manuelle Therapie und Entspannungstechniken im Vordergrund. In beiden Fällen trägt eine gezielte physiotherapeutische Behandlung dazu bei, Symptome zu lindern und die körperliche Funktion langfristig zu erhalten.
Erkrankung
Zystische Fibrose (CF) ist eine genetische Störung, die die Lunge, aber auch die Bauchspeicheldrüse, die Leber, die Nieren und den Darm betrifft. Zu langfristigen Problemen gehören Schwierigkeiten beim Atmen und Schleimhusten, als Folge der häufigen Lungeninfektion. Symptome können Sinus-Infektionen, schlechtes Wachstum, fettige Stuhl-, Clubbing der Finger und Zehen und Unfruchtbarkeit bei einigen Männern sein. Unterschiedliche Menschen können unterschiedliche Symptome haben.
Leitlinien
- Airway Clearance-Techniken sollten über die Lebensdauer durchgeführt werden.
- Das ACBT ist eine wirksame Form der Atemwegsfreigabe und kann von Menschen mit akuten und chronischen Erkrankungen oder in Verbindung mit anderen ACTs verwendet werden.
- PEP-Therapie, oszillierende PEP und autogene Drainage sind wirksame Formen der Atemwegsfreigabe, die unabhängig voneinander durchgeführt werden können.
- Die posturale Drainage in Kopf-unten-Position sollte nicht routinemäßig bei Säuglingen mit CF oder bei Patienten mit bekannter oder vermuteter GOR angewendet werden. Bei Säuglingen und Kleinkindern, bei denen eine aktive Teilnahme an einer Clearance-Therapie nicht möglich ist, wird eine modifizierte posturale Drainage empfohlen.
- Körperliche Übungen können kurzfristige Verbesserungen der Lungenfunktion und eine verbesserte Ausscheidungsreaktion bewirken